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Kürbiskerne

Kürbiskerne – Gesunde Powerkerne

Kürbiskerne sind sehr reich an Antioxidantien, Proteinen, Ballaststoffen, Vitaminen und Mineralstoffen. Doch damit nicht genug, denn sie enthalten laut dem ESHA Research Institut (Quelle whfoods.com) einige Nährstoffe in besonders hohem Maße: Getrocknete Kürbiskerne enthalten 10 Mal mehr Mangan als Weintrauben, 4 Mal mehr Magnesium als Vollkornbrot, 3 Mal mehr Eisen als Spinat, 3 Mal mehr Phosphor als Walnüsse, 12 Mal mehr Zink als Brokkoli und 4 Mal mehr Kupfer als Artischocken. Weiterhin sind in Kürbiskernen Phytosterole, Lignane (Phytohormone),  B-Vitamine, Kalium, Selen und essentielle Aminosäuren enthalten. Laut etlicher Studien fördern Kürbiskerne die Gesundheit der Prostata, senken den Blutdruck, wodurch das Risiko von Herzinfarkten und Schlaganfällen reduziert wird, und können eine bestimmte Art des Haarausfalls verzögern.

Kürbis Kerne

Diese Informationen gibt es nicht erst seit heute. Schon die antiken Indianer, unter anderem auch die Azteken und Maya, wussten die Kürbiskerne unter anderem wegen ihrer entzündungshemmenden und harnregulierenden Wirkung zu schätzen. Von Amerika aus traten die hilfreichen kleinen Kerlchen ihren Siegeszug bis nach Fernost an, wo ihre gesundheitsfördernden Eigenschaften ebenfalls wertgeschätzt werden. Um 1880 entstand in der Steiermark in Österreich durch eine Mutation eine einzigartige Kürbissorte: der (Steirische) Ölkürbis. Seine Kerne haben keine verholzte Schale, sondern sind nur von einem sogenannten Silberhäutchen umhüllt. Dieses Silberhäutchen schützt die wertvollen Inhaltsstoffe der leckeren Steirischen Kürbiskerne und ist besonders zinkhaltig.
Bio Kürbis Kerne

Das ist in Kürbiskernen enthalten:

Essentielle Aminosäuren: diese Protein-Bausteine kann der menschliche Körper nicht selbst herstellen und sie müssen mit der Nahrung zugeführt werden. In 100 Gramm Kürbiskernen steckt fast der ganze Tagesbedarf an den meisten der acht essentiellen Aminosäuren (im Bezug auf die Referenzwerte der WHO). Besonders hervorzuheben ist das L-Tryptophan, denn es ist zum Beispiel ein wichtiger Vorläufer von Hormonen wie Serotonin und Melatonin. Somit fungiert es als Stimmungsaufheller und wirkt Depressionen entgegen.

L-Arginin: diese Aminosäure ist semi-essentiell, der Körper kann sie also selbst synthetisieren. Normalerweise reicht die produzierte Menge aus, aber bei Störung des Prozesses oder bei Extrembedarf ist es empfehlenswert, Arginin über die Nahrung zuzuführen. Arginin ist für viele Vorgänge im Körper wichtig, vor allem für die Synthetisierung von NO (Stickstoffmonoxid). Letzteres ist gefäßerweiternd und kann so den Blutdruck deutlich senken. Auch gegen einen zu hohen Cholesterinspiegel und Arteriosklerose kann Arginin wirken. Kürbiskerne besitzen mit großem Abstand den höchsten Arginingehalt aller Lebensmittel.

Mangan: in einer Portion Kürbiskerne sind 74 % des täglichen Manganbedarfs enthalten. Dieses Spurenelement wird für die Herstellung bestimmter Enzyme, die beim Kohlehydrat- und Fettstoffwechsel eine Rolle spielen, benötigt.

Phosphor: 399 mg Phosphor – essentieller Baustein für Knochen, Zähne und Enzyme – sind in einer Portion Kürbiskerne enthalten. Das entspricht 57 % des empfohlenen Tagesbedarfs. Phosphor spielt auch in Form von ATP eine sehr wichtige Rolle beim Energiestoffwechsel.

Magnesium: Der ebenfalls recht hohe Anteil an Magnesium, nämlich von 180 mg auf eine Portion Kürbiskerne deckt fast die Hälfte (48 %) der notwendigen Tagesration. Magnesium ist unter anderem wichtig für die Nerven- und Muskeltätigkeit und den Fettstoffwechsel.

Kupfer: Ebenfalls 48 % des Tagesbedarfs an Kupfer deckt eine Portion Kürbiskerne, denn sie enthält stolze 48 mg dieses Spurenelements. Benötigt wird Kupfer beispielsweise für die Blutbildung, das Immunsystem und die Wundheilung.

Zink: 2,3 mg Zink in einer Portion Kürbiskerne decken 23 % des empfohlenen Tagesbedarfs. Zink ist beispielsweise wichtig für die Haut, das körpereigene Immunsystem und als Enzymbestandteil für viele Stoffwechselvorgänge.

Eisen: Etwa 2,24 mg Eisen auf eine Portion Kürbiskerne decken 16 % der empfohlenen Tagesration. Damit sind Kürbiskerne dreimal eisenhaltiger als roher Spinat. Eisen wird zur Bildung von roten Blutkörperchen benötigt und unterstützt unter anderem die Sauerstoffversorgung im Organismus.

Selen: Mit 3,3 µg sind in einer Portion Kürbiskerne 6 % dieses äußerst wichtigen Spurenelements enthalten. Es schützt die Zellwände vor freien Radikalen und ist für die Produktion eines Schilddrüsenhormons unerlässlich.

Vitamin B1: Eine Portion Kürbiskerne deckt etwa 8 % des Tagesbedarfs. Dieses Vitamin, auch Thiamin genannt, wird für den Kohlenhydratstoffwechsel benötigt und hilft unter anderem  bei der Versorgung der Nervenzellen.

Vitamin B3: Auch hier deckt eine Portion Kürbiskerne ungefähr 10 % des täglichen empfohlenen Bedarfs. Dieses Vitamin, auch Nicotinsäure genannt, ist am Aufbau von Haut und Muskeln beteiligt, hilft den Körper entgiften, stärkt Nervensystem und Bindegewebe und hilft der Haut bei der Regeneration.

Vitamin E: Eine Portion Kürbiskerne enthält sogar 5 verschiedene Varianten Vitamin E – es sind 3 Tocopherole (Alpha, Gamma und Delta) und 2 Tocomonoenole (Alpha und Gamma). Letztere sind leider noch relativ unerforscht, könnten aber eine bessere Bioverfügbarkeit als andere Varianten aufweisen. Alle Vertreter der Vitamin-E-Familie  schützen Haut und Haare, stärken die Nervenzellen und unterstützen das Immunsystem.

Ballaststoffe: Etwa 6 Gramm Ballaststoffe – etwa ein Fünftel der empfohlenen Tagesdosis – auf eine Portion Kürbiskerne erhöhen die Sättigungsdauer und fördern die Verdauung, weil sie viel Wasser binden und somit im Darm für einen voluminösen Nahrungsbrei sorgen.

Kürbiskerne und ihre Anwendung

Kürbiskerne sind glutenfrei und und liefern wichtige Ernährungsbestandteile wie essentielle Aminosäuren, Antioxidantien, Mineralstoffe, Vitamine und auch Ballaststoffe, die sehr lange satt machen. Über das exakte Zusammenspiel und die biologische Verfügbarkeit der enthaltenen Wirkstoffe liegen bereits einige Studien vor.

Kürbiskerne fördern die Wundheilung

Kürbiskerne übertreffen viele Nahrungsmittel mit ihrem Nährstoffangebot. Sie liefern Aminosäuren, einige lebensnotwendigen Vitamine und wertvolle Spurenelemente. Mit diesem Vitalcocktail ausgestattet unterstützen sie die Zellerneuerung und das Regenerations- und Heilvermögen des Körpers.

Kürbiskerne & Depressionen

Das in Kürbiskernen reichlich enthaltene L-Tryptophan ist ein wichtiger Vorläufer von verschiedenen Hormonen wie zum Beispiel dem Serotonin. Dieses sogenannte Glückshormon wirkt als Stimmungsaufheller und wirkt Depressionen entgegen. Deshalb ist der ausreichende Verzehr von Kürbiskernen gerade in psychisch angespannten Situationen besonders wichtig.

Kürbiskerne fördern einen gesunden Schlaf

Da die in den Kürbiskernen enthaltene Aminosäure L-Tryptophan auch ein Vorläufer des Melatonins ist, sollte man sie ein paar Stunden vor dem Zubettgehen in Form von Kürbiskernen zu sich nehmen, damit der Körper daraus erst Serotonin und dann Melatonin bilden kann. Mit genügend Melatonin wird der Schlaf geruhsamer.

Kürbiskerne für ein gesundes Herz

Dass der Verzehr von Kürbiskernen gut gegen Herzinfarkt und Koronare Herzkrankheit (KHK) ist, wurde in Studien ermittelt (z. B. in einer Studie der Adventist Health). Kürbiskerne sind antioxidativ und mineralstoffreich. Da die enthaltenen Phytosterole die Neubildung und Resorption von Cholesterin verringern und zugleich den HDL-Cholesterinspiegel – der für den Rücktransport des Cholesterins zur Leber sorgt – erhöhen, schützen sie vor Arteriosklerose und beugen damit auch Herzinfarkt und Schlaganfall vor. Auch für die Regulation des Blutdrucks sind Kürbiskerne gut geeignet.

Kürbiskerne helfen Muskeln

Aufgrund des hohen Gehalts an Magnesium können Kürbiskerne bei der Vermeidung von Muskelkrämpfen helfen. Auch für den Muskelaufbau sind sie aufgrund ihrer Aminosäuren (hier sei vor allem das Arginin erwähnt) ein probates Mittel. Ebenso wird das enthaltene Zink als Starter für Stoffwechselprozesse in der Muskulatur benötigt, da es am Aufbau von Strukturproteinen (geben Form und Elastizität) und bei der Bereitstellung von bestimmten Botenstoffen beteiligt ist.

Kürbiskerne & Diabetes

Diabetes mellitus Typ 2 ist mittlerweile eine Volkskrankheit und eine heimtückische dazu. Weil das produzierte Insulin nicht mehr dort andocken kann, wo es gebraucht wird, gerät der Blutzuckerspiegel außer Kontrolle und es können sich schwere Folgeerscheinungen wie Erblindung, Nieren- und Nervenschäden und diabetischer Fuß einstellen. Zudem begünstigt Diabetes Herzinfarkt und Schlaganfall.

Zur Vorbeugung und zur Verbesserung eines bereits bestehenden Diabetes sollte die Ernährung umgestellt werden. Kürbiskerne tragen durch ihren niedrigen glykämischen Index dazu bei, dass der Blutzuckerspiegel relativ konstant bleibt und passen daher gut in den Ernährungsplan eines Diabetikers oder eines gesundheitsbewussten Menschen. In Studien wurde die nierenschützende Wirkung von Kürbiskernen attestiert, was bei Diabetes wegen der Mehrbelastung der Niere auch sehr nützlich ist.

Kürbiskerne & Krebs

Da bei der Entstehung einiger Krebsarten oxidativer Stress eine Rolle spielt, kann der Verzehr von Kürbiskerne, da sie eine antioxidativen Wirkung haben, diesen Krebsarten entgegenwirken. Zudem können die in den Kernen enthaltenen Phytoöstrogenen das postmenopausale Brustkrebsrisiko senken. Dies ist zwar beides nicht ausreichend belegt, aber nachvollziehbar.

Kürbiskerne unterstützen die Prostata

Eines der bekanntesten und am besten erforschten Einsatzgebiete für Kürbiskerne ist die Benigne Prostata Hyperplasie (BPH). Hierbei handelt es sich um eine gutartige Vergrößerung der Prostata. Sowohl das Selen als auch Phytosterole helfen dabei, dass die Vergrößerung der Prostata zurückgeht. Die Sterole haben eine entzündungshemmende und entwässernde Wirkung.

Kürbiskerne gegen Reizblase

Auch bei der Behandlung der Reizblase wird auf Kürbiskerne gesetzt, bzw. sollte man es erst gar nicht so weit kommen lassen. Kürbiskerne fördern durch die Mineralstoffe Kalium, Kalzium und Magnesium das Zusammenspiel zwischen den Nerven und Blasenmuskel.  Zu starke Signale werden abgepuffert. Die Lignane (Phytohormone) kräftigen den Muskel, hemmen permanenten Harndrang und stärken gegen Entzündungen.

Kürbiskerne & Menopause

Kürbiskerne ist reich an natürlichen Phytoöstrogenen und Studien deuten darauf hin, dass die Einnahme von Kürbiskernen zur Abnahme von Hitzewallungen, Kopfschmerzen, Gelenkschmerzen und anderen Menopausensymptomen bei Frauen führen kann. Diese Symptome können die Lebensqualität einschneidend verschlechtern und daher sollten sie auf jeden Fall mit natürlichen Wirkstoffen bekämpft werden.

Kürbiskerne & Haut

Mit den Inhaltstoffen Zink, Vitamin E und den B-Vitaminen helfen Kürbiskerne, ein schönes Hautbild zu bekommen und es auch zu erhalten. Die entzündungshemmenden Anteile erweisen sich auch bei der Bekämpfung von Akne als besonders nützlich.

Kürbiskerne & Haarausfall

Das in Kürbiskernen enthaltene Zink trägt maßgeblich zur Haargesundheit bei, ebenso Kupfer, Magnesium und die essentiellen Fettsäuren. Beim erblich bedingten Haarausfall, der testosteronabhängig ist, kann mit den kürbiskerneigenen Phytosterolen eine Besserung erzielt werden. Sie verdrängen den Auslöser des Haarausfalls an den Andockstellen der Haare und sorgen auch dafür, dass die Produktion dieses Stoffes reduziert wird.

Kürbiskerne & Parasiten

Da Kürbiskerne eine antimikrobielle Wirkung haben, helfen sie, den Körper gegen Mikroorganismen zu verteidigen. Als Wurmkur werden sie schon seit langer Zeit als Hausmittel eingesetzt, denn der Wirkstoff Cucurbitacin hilft dabei, die Parasiten wieder aus dem Körper zu schleusen. Einfach eine Woche lang morgens auf nüchternen Magen 1 EL zerkleinerte Kürbiskerne zu sich nehmen und eine Banane oder einen grünen Smoothie hinterherschieben. Oder wahlweise drei Tage lang 100 Kürbiskerne mit Glas Wasser zum Frühstück einnehmen.

Mit Kürbiskernen leckere Rezepte zaubern

Weil Kürbiskerne ihren eigenen unverwechselbaren Geschmack haben, lassen sie sich zur geschmacklichen und auch optischen Aufwertung vielen Gerichten beimischen. Sei es ein knackiger Salat, ein Müsli oder eine Suppe. Zudem kann man mit Kürbiskernen und Kürbiskernmehl viele schmackhafte und gesunde Gerichte zaubern.

Mus aus Kürbiskernen: Kürbiskerne mit ein paar Tropfen Kürbiskernöl vermengen und zerstampfen. Salz nach Belieben. Das Kürbiskernmus bzw. die Kürbiskernbutter kann einfach als Aufstrich oder als Zutat in vielen Gerichten verwendet werden. Kürbiskernpesto ist eine leckere Abwandlung. Einfach zwei Teile Olivenöl mit einem Teil Kürbiskernen, etwas Kürbiskernöl, einem Bund gehackter glatter Petersilie, Meersalz und Pfeffer vermengen – fertig.

Sprossen für Salat: Kürbiskernsprossen sind eine nette Abwechslung auf dem Speiseplan. Kürbiskerne im Sprossenglas keimen lassen, nach 6 Tagen kann man die Sprossen ernten und verarbeiten.

Glutenfrei: Bei Glutenunverträglichkeit kann Kürbiskernmehl zur Herstellung von köstlichen Backwaren verwendet werden. Sein nussiger, typischer Geschmack verleiht den Speisen eine ganz persönliche Note.

Für Experimentierfreudige gibt es jede Menge Rezepte, die nur darauf warten, mit Kürbiskernen oder Kürbiskernmehl zubereitet zu werden. Darunter Smoothies, Müsliriegel oder auch Backwaren.

Kürbiskerne: Für gesundheitsbewusste Menschen

Die Vorteile der Kürbiskerne für ernährungbewusste Menschen sind ganz offensichtlich. Die Samen liefern

viele wichtige essentielle Aminosäuren
Phytosterole und Phytohormone
reichlich Antioxidantien und Mineralstoffe
einige Ballaststoffe

und helfen damit indirekt, aber wirksam beim Abnehmen und parallel beim Muskelaufbau. Wer etwa eine Low-Carb-Diät mit den allzeit bereiten Kürbiskernen ergänzt, erleidet keine plötzlichen Hungerattacken auf Süßes und kann auch körperliche und geistige Belastung besser wegstecken, weil er fit bleibt und gesättigt ist.

Kürbiskerne gelten als gut und gesund für den Körper, dies ist auch wissenschaftlich belegt und durch jahrhundertealte, wenn nicht sogar jahrtausendealte Erfahrungswerte untermauert.

Wer sich aus ethischen oder diätetischen Gründen vegetarisch oder vegan ernähren möchte, dem erschließt sich mit Kürbiskernen eine wichtige Quelle für Aminosäuren, Kupfer und Eisen. In Kombination mit den übrigen Wirkstoffen sind Kürbiskerne eine prima Ergänzung für eine ausgewogene Ernährung auch ohne Fleisch und andere tierische Produkte. Wer zudem eine Glutenunverträglichkeit hat, kann seinen Speiseplan mit Kürbiskernen entsprechend variieren.

Der hohe Anteil an L-Arginin in den Kürbiskernen sorgt für gute Durchblutung und ein gestärktes Immunsystem. Hormonspiegel, Blutdruck und auch der Cholesterinspiegel können durch den regelmäßigen Verzehr von Kürbiskernen nachweislich positiv beeinflusst werden. Wem seine Gesundheit wichtig ist und wer gesund leben möchte, dem legen wir Kürbiskerne ans Herz. Wann probieren Sie die leckeren Kraftpakete?

 

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