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Nährwerte und Inhaltsstoffe

Kürbiskerne – Nährwerte und Inhaltsstoffe

Bereits etwa 30 g Kürbiskerne versorgen den Körper mit den 8 essentiellen Aminosäuren, Mineralstoffen, Spurenelementen, Vitaminen, Antioxidantien und Ballaststoffen. Mit ihrer hohen Nährstoffdichte befinden sich die Kürbiskerne im oberen Drittel der wertvollen Lebensmittel.

  • Ihr Eiweissgehalt ist höher als der von Tofu, Hühnerei und Quark,
  • sie enthalten zwölf Mal mehr Zink als Brokkoli,
  • zehn Mal mehr Mangan als Weintrauben und
  • weit mehr Magnesium als Vollkornbrot.
  • Eine Portion Kürbiskerne decken bereits den halben Tagesbedarf an Phosphor
  • und enthalten außerdem mehr als doppelt so viel Mangan wie 100 g Austern.

Makronährstoffe

Bio Kürbis Kerne

 

Kürbiskerne sind aufgrund ihrer hohen Nährwertkonzentration kleine Kraftpakete. Es gibt nicht viele Lebensmittel, die da mithalten können. 100g Kürbiskerne enthalten unter anderem

  • 30 g Eiweiß
  • 11 g Kohlenhydrate (davon 1,4 g Zucker) und
  • 49 g Fett (gesättigte Fettsäuren: 9g, einfach gesättigte: 16 g und mehrfach ungesättigte: 21 g).

Damit sind Kürbiskerne ein guter Eiweiß- und Fettlieferant und können z. B. bei einer Low Carb Ernährung bedenkenlos verzehrt werden.

Eiweiß und Aminosäuren

Das in Kürbiskernen reichhaltig vorhandene Protein ist besonders wichtig für den Muskelaufbau, für Stoffwechselvorgänge, für Heilungsprozesse und die Immunabwehr. Unter den Bausteine der Eiweißmoleküle (Aminosäuren) befinden sich alle 8 essentiellen Vertreter, die der Körper nicht selbst herstellen kann. Die semiessentielle Aminosäure L-Arginin – die in Kürbiskerne in einer sehr hohen Dosis enthalten ist – soll wegen ihrer vielfältigen Bedeutung für den menschlichen Organismus auch nicht unerwähnt bleiben.

Fettsäuren

Mehrfach ungesättigte Fettsäuren: In Kürbiskernen sind die beiden essentiellen Fettsäuren α-Linolensäure und Linolsäure enthalten, letztere ist ein wichtiger Bestandteil der äußeren Hautschicht (Epidermis). Eine Portion Kürbiskerne deckt den Tagesbedarf an Linolsäure.

Einfach gesättigte Fettsäuren: Hier ist vor allem die Ölsäure erwähnenswert. Sie fungiert als Energiespender und ist wichtig für die Elastizität der Zellmembranen.

Physiologischer Brennwert

Bei dieser Nährstoffkonstellation könnte man vermuten, dass Kürbiskerne sehr energiereich sind. Denn einige andere Nahrungsmittel, die einen hohen Fettanteil besitzen – wie das meist bei Samen und Nüssen der Fall ist – enthalten auch viel Energie, wie zum Beispiel Walnüsse oder Mandeln.

Doch mit gerade einmal 180 kcal (754 KJ) pro Portion schlagen Kürbiskerne gar nicht so stark zu Buche:

Eine Handvoll (30 g) Kürbiskerne weisen so viel Energie wie 250 ml Kuhmilch auf. Dies liegt besonders an der Zusammensetzung der in Kürbiskernen enthaltenen Nährstoffe. Und die Kürbiskerne bieten wirklich einen Mehrwert mit ihren exzellenten Inhaltstoffen.

Mikronährstoffe

Bio Kürbis Kern Öl

Vitamine ( B1-3, B6 und E) und Provitamin A

  • Die Carotinoide – Provitamin A – also die pflanzliche Vorstufe des Vitamin A, sind wichtig für die Bildung dieses Vitamins im menschlichen Körper. Vitamin A ist sehr wichtig für die Sehkraft, das Immunsystem, die Eiweißsynthese und vieles mehr.
  • Die Vitamine der B-Gruppe sind wichtig für die Nerventätigkeit, den Energiestoffwechsel und das Immunsystem.
  • Vitamin E ist als Radikalfänger wichtig für den Fettstoffwechsel und für andere Stoffwechselvorgänge. Es ist DAS Fruchtbarkeitsvitamin.

Mineralstoffe und Spurenelemente

Mangan, Eisen und Kupfer werden für die Bildung der roten Blutkörperchen benötigt und der Sauerstofftransport durch das Blut wird verbessert.

Kupfer, Mangan und Phosphor sind für den Bewegungsapparat (also Knochen, Muskeln und Gelenke) essentiell: sie unterstützen den Knochengewebsaufbau. Magnesium ist sehr wichtig für die Muskelfunktion und Zink für die Wundheilung.

Kupfer und Magnesium spielen außerdem für die Funktion von Gehirn und Nervensystem eine große Rolle.

Antioxidantien

Abgesehen von den oben schon erwähnten antioxidativen Vitaminen A und E sind in Kürbiskernen auch die Spurenelemente Mangan, Kupfer, Zink und Selen enthalten, die für die Herstellung antioxidativer Enzyme benötigt werden. Somit helfen sie bei der Neutralisierung freier Radikalen, was eine Reduktion von Zellschäden zur Folge hat.

Ballaststoffe

Klingt zwar eher lästig, aber Ballaststoffe sind sehr wichtig für die Verdauung. Sie bestehen aus Kohlenhydraten, die der menschliche Körper nicht oder nur zu kleinen Teilen verarbeiten kann. Ballaststoffe dienen so als Füllmittel im Nahrungsbrei, helfen bei der Sättigung und bringen den Darm dazu, sich ordentlich zu bewegen. Außer Wasser binden Ballaststoffe auch Mineralien, Gallensäure, Giftstoffe und sogar Mikroorganismen an sich und dieses Konglomerat wird dann letztendlich über den Enddarm ausgeschieden. Gut gekaute Kürbiskerne unterstützen so den Körper bei der Entgiftung und fördern die Darmperistaltik. Viel Trinken nicht vergessen, damit der Nahrungsbrei immer schön in Bewegung bleibt! Die Resorption der Gallensäure kann zu einer Cholesterinsenkung und auch der Blutzuckerspiegel steigt durch die verlangsamte Aufnahme der Kohlenhydrate nicht so steil an. Das eine ballaststoffreiche Ernährung vor Koronaren Herzkrankheit (KHK) schützt, wurde in mehreren Studien validiert.

Kürbiskerne sind sehr empfehlenswert

Es gibt kaum eine Funktion im menschlichen Körper, auf die Kürbiskerne keine gesundheitsfördernde Wirkung haben. Die kleinen Kraftpakete haben dank ihrer großen Nährstoffdichte einen hohen Nährwert und enthalten dabei nur wenige Kalorien.