kürbiskerne.info Informationen und Tipps rund um die wertvollen Kürbiskerne

Menu
Studien

Studien rund um Kürbiskerne

Kürbiskerne und ihre hervorragenden Inhaltsstoffe kannten schon die alten indianischen Hochkulturen. Schließlich hat der Kürbis seinen Ursprung in Amerika. Auch die Europäer machten sich die Kraft von Kürbis und Kürbiskernen zunutze. Es gibt heutzutage auch viele Nachweise in Form von Beobachtungen, Forschungsergebnissen und Studien über die positive Wirkung von Kürbiskernen auf die Gesundheit.

Studien im Bezug auf benigne Prostatahyperplasie (BPH)

Kürbiskerne werden schon sehr lange als Hausmittel gegen Prostatabeschwerden eingesetzt. Dass die grünen Powerpakete bei einer vergrößerten Prostata zur Linderung beitragen, haben etliche Studien untermauert. Anfang 2016 wurde in diesem Zusammenhang eine Studie der Wiener Universität publiziert, in der die Verwendung von Kürbiskernen bei einer BPH aufgrund der Zellwachstumshemmung empfohlen wird. Auch die Zellwachstumshemmung von Prostatakrebszellen durch Kürbiskerne wird erwähnt.

Dieses Ergebnis bekräftigt die Erkenntnisse einer Studie aus Korea aus dem Jahre 2009. Hier wurde bereits festgestellt, dass die Verabreichung von Kürbiskernöl (in dem ja die gleichen Inhaltstoffe enthalten sind wie in den Kernen) bei Männern mit einer gutartigen Prostatavergrößerung zu einer deutlichen Linderung der Beschwerden und einer Verbesserung der Lebensqualität geführt hat. Daher wird vorgeschlagen, dass die Verwendung von Kürbiskernöl (oder Kürbissamen wie wir schlussfolgern) als zusätzliche und alternative Arzneimitteltherapie bei BPH wirksam sein kann.

Studien zur KHK

Die Koronare Herzerkrankung ist eine Geißel unserer Zeit. Studien belegen, dass Kürbiskerne der KHK entgegenwirken können. Aufgrund ihrer östrogenartigen Wirkungen und anderer biochemischer Eigenschaften sind die Lignane (Phytohormone) möglicherweise für die Vorbeugung gegen Herz-Kreislauferkrankungen und andere chronische Erkrankungen von Bedeutung. Da Kürbiskerne einen positiven Effekt auf den Blutdruck, den Blutzucker (über L-Arginin) und den Cholesterinspiegel haben, unterstützen sie eine normale Herzfunktion und schützen damit auch vor KHK. Die enthaltenen Ballaststoffe vermindern Studien nach die Arteriosklerose und sind ein weiterer wichtiger Faktor für die Gesundheit der Herzkranzgefäße.

Studien im Bezug auf Symptome der Menopause

Im Rahmen einer Studie, die 2011 von der Universität der Westindischen Inseln, Kingston, Jamaika veröffentlicht wurde, erhielten 35 Frauen, die in der natürlichen Menopause waren oder durch eine Operation ins Klimakterium gekommen waren, 12 Wochen lang 2 g Kürbiskernöl oder 2 g Placeboöl pro Tag verabreicht. Es wurde festgestellt, dass das HDL-Cholesterin der mit Kürbiskernöl behandelten Frauen deutlich angestiegen und dass der diastolische Blutdruck leicht gesunken war.
Bemerkenswert ist auch die Tatsache, dass die Wechseljahrsbeschwerden, allen voran Hitzewallungen, Kopfschmerzen und Gelenkschmerzen, deutlich abnahmen. Zudem fühlten sich die Frauen in der Kontrollgruppe depressiver und weniger geliebt. Also hat das Kürbiskernöl einige Vorteile für postmenopausale Frauen.

Die essentielle Aminosäure Tryptophan hilft sehr gut gegen Depression und fördert einen gesunden Schlaf.

Haarwachstum bei Alopezie

Um den Herren der Schöpfung noch einmal Tribut zu zollen, da sie am meisten davon betroffen sind: für eine Studie wurde Männern mit leichter bis mittelschwerer androgenetischer Alopezie (AGA) Kürbiskernöl verabreicht. Nach 24 Wochen konnte man eine zarte Haarverdichtung (gut auf Fotos erkennbar) feststellen. Bei den Kandidaten in der Placebogruppe war das nicht so gravierend. Gerade bei den Nebenwirkungen, die pharmazeutische Medikamente haben können, sind Kürbiskerne in diesem Fall eine gute Alternative.

Studie Vergleich pflanzliche/tierische Proteine

In einer ganz aktuellen Studie vom August 2016 wurde herausgefunden, dass die Sterblichkeitsrate beim Konsum von tierischem Eiweiß höher ist als die Sterblichkeitsrate beim Konsum von pflanzlichem Eiweiß. Das sollte außer ökologischen und ethischen Motiven ein weiterer Grund sein, auf leckere Proteinspender wie Kürbiskerne umzusteigen und dem tierischen Eiweiß den Rücken zu kehren.

Wissenschaftlich untersuchte Nährstoffdichte

Laut Informationen der ESHA Research (Quelle whfoods.com) enthalten 32,25 g (= 0,25 cup) getrocknete Kürbiskerne bezogen auf den Tagesbedarf 74 Prozent Mangan, 57 Prozent Phosphor, 48 Prozent Magnesium, 48 Prozent Kupfer sowie noch Zink, Eisen, Kalium und Selen. Diese Menge Kürbiskerne enthält auch 8 Prozent Ballaststoffe und hilft damit, Verstopfung entgegenzuwirken. Zudem enthalten Kürbiskerne außer den oben genannten noch andere Antioxidantien (Vitamin E und Carotinoide) – die bekanntlich frei Radikale binden und somit das Krebsrisiko minimieren können – und Arginin, die Vorstufe des Antioxidans Melatonin. Phosphor, Magnesium und Kalium sind neben Zink und Kupfer für die Knochenbildung wichtig.

Die Antioxidantien können durch die Neutralisation der freien Radikale auch den Alterungsprozess etwas entschleunigen und die Kürbiskerne selbst schützen sie durch die Verhinderung der Oxidation vor dem Ranzigwerden. Weitere wertvolle Inhaltsstoffe sind die Vitamine B1 (Thiamin), B2 (Riboflavin), B3 (Niacin), B5 (Pantothensäure), B6 und B9 (Folat).

Das Nährstoffpaket der Kürbiskerne ist ziemlich kompakt und eignet sich gerade wegen des beachtlichen Eiweißanteils als Bestandteil einer Nahrungszufuhr, die auf Gewichtsreduktion ausgelegt ist. Durch Protein stellt sich ein längeres Sättigungsgefühl ein und der Appetit wird gezügelt. Zudem sorgen die Kürbiskerne für einen geregelteren Blutzucker und das beugt Heißhungerattacken vor.

Integration von Kürbiskernen in die tägliche Ernährung

Bio Kürbis Kerne

Kürbiskerne können pur geknabbert, über einen Salat gestreut, einem gekochten Gericht beigegeben oder auch zu einem leckeren Aufstrich verarbeitet werden. Wer mag, kann sie dem Müsli oder dem Joghurt beimengen. Wer mag, kann die Kerne auch in der Küchenmaschine oder der Kaffeemühle zu Mehl verarbeiten. Dann kann man es Backwaren zusetzen oder es als Nussersatz benutzen, eine tolle und schmackhafte Alternative für Nussallergiker. Wenn die Kerne beim Mahlen zu heiß werden, gibt es Kürbiskernmus, aber das schmeckt auch vorzüglich. Kürbiskerne haben keine nennenswerten Nebenwirkungen. Hier einige Rezepte.